Vitamin D / essentielle Fettsäuren DHA EPA / Hund

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Vitamin D / essentielle Fettsäuren DHA EPA / Hund

Beitrag  Boxermaus am Do 11 Mai 2017 - 10:14

Zitat boxermaus, copyright von 2012

http://www.tierarzt-homoeopathie.de/index.php?function=cms_show&id=112

bei Labklin und VetMed Idexx, beide Labore testen Vitamin D 25 OH.

Vitamin D Mangel
- bei Hunden (die mit Fertigfutter gefüttert werden) selten und wenn, bei Jungtieren eher, als bei älteren Tieren
Bei älteren wenn, liegt meist eine D-Malnutritution vor oder eine Störung des D-Stoffwechsels.



Hunde die gebarft werden, MÜSSEN ebenfalls ausreichend Vit. D über die Nahrung bekommen, z.B. fetthaltigen Fisch, wie Hering, Lachs, Sprotten etc.. Ansonsten kann ein Mangel entstehen.



Vit. D Bedarf

(und damit einigermaßen bedarfsgerechte Mengen an fetthaltigen Fisch)
Gesunder, ausgewachsener Hund 10 - 15 IE pro Kilo Körpergewicht / Tag
Welpen 20 - 25 IE / kg KM / Tag
Kranke Hunde (siehe unten), je nach Erkrankung etc. 20 - 25 und mehr IE


Zitat v. Dr. med. Raimund von Helden

Alle Haustiere benötigen Vitamin D.
Tiernahrung darf mit Vitamin D angereichert werden ....
Die Studie von Selting zeigt dem blinden Menschen den Weg:
Erst ein Vitamin-D-Spiegel von mehr als 100 ng/ml konnte das Risiko für Krebs beim Hund kräftig absenken: auf 20 %.

Zitatende

Auf jeden Fall sind Lebensmittel wie fetthaltiger Fisch, soweit dieser vertragen wird und in entsprechenden Mengen (berechnen!!) gefüttert werden (können), besser, gesünder als Vit. D Zusätze. Aber wenn kein fetthaltiger Fisch vertragen wird, dann sollte man beim gebarften Hund ebenfalls Vit. D (z.B. Dr. Jacobs Tropfen oder Hewert Tabl. etc. ) entsprechend berechnet ergänzen.

Kennt man den Bedarf vom Hund (siehe oben), dann kann man sich hier mit den Nährwerten weiter helfen und die entsprechenden Mengen an Fisch einigrmaßen berechnen. Es muss nicht ganz genau berechnet sein, aber wissen sollte man schon ob und wenn, wieviel Vit. D dem Hund zugeführt wird.
Eine Mischung aus versch. Fischen geht auch, dann einfach einen Mittelwert berechnen.
Insgesamt ist die Fischmenge bei dem GESAMTprotein entsprechend zu berücksichtigen, damit der Hund nicht dauerhaft viel zu viel Protein gefüttert bekommen (Belastung Leber, Nieren)



Vitamin D Gehalt / 100 g

1 Eigelb = 35 IE

Leber = 52 IE

Rotbarsch = 92 IE
Kabeljau = 100 IE

Makrele = 160 IE
Thunfisch = 180 IE
Heilbutt = 200 IE


Ostsee Hering = 312 IE
Sardinen = 428 IE
Lachs (kein Aquakultur) = 650 IE

Meerforelle = 880 IE

Atlantischer Hering = 1.050 IE

Bückling = 1.148 IE

Sprotte = 1.280 IE



Lebensmittel-Tabelle Vit. D
http://www.vitalstoff-lexikon.de/Vitamine-A-C-D-E-K/Vitamin-D/Lebensmittel.html

Vitamin D- Umrechner:
http://www.aom-akademie.com/umrechnerS/vitD.php?Vitamine


Mit ausreichenden Mengen an fetthaltigen Fisch kann man über die Ernährung den Vit. D Bedarf und natürlichen wichtigen Omega-3-Fettsäuren decken ohne Mangel oder Überversorgung zu befürchten.

Mit bedarfsgerechten Fischmengen (Vit. D) wird also ebenfalls Fischöl (ein denaturiertes Produkt der übelsten Sorte), überflüssig, da ausreichend essentielle Fettsäuren (DHA, EPA) dem Hund zugeführt werden




http://www.vitalstoff-lexikon.de/Vitamine-A-C-D-E-K/Vitamin-D/Lebensmittel.html

http://www.biokrebs.de/images/download/Newsletter_Links/2012_nl7_Vitamin_D.pdf

http://www.vitamindelta.de/


Bei Hunden die allergisch auf Fisch sind, sollte eine entsprechende Vit. D Ergänzung (für den jeweiligen Hund genau berechnet) ins Futter.
Und:
Steigt der Vit. D-Spegel an, sinkt der Allergieindikator IgE
Zitat:
"zeigt es sehr deutlich, dass im Zusammenhang mit einem korrigierten Vitamin-D-Spiegel der Kennwert für das Ausmaß der Allergien (Total Immungobulin E = IgE) deutlich zurückgeht"
Quelle:
https://www.vitamindservice.de/faq-page


Bei Verdacht auf einen länger bestehenden D-Mangel ist z.B. auch eine Rontgenaufnahme erforderlich

http://books.google.de/books?id=Hzx_barnlwUC&pg=PA168&lpg=PA168&dq=Vitamin+D+Hund&source=bl&ots=UY5S81ChlB&sig=UFrFUTLRXW-QvggQlhc95QA-29M&hl=en&sa=X&ei=ck_9UJa1JMbDswa_24GYAg&ved=0CGEQ6AEwBg#v=onepage&q=Vitamin%20D%20Hund&f=false


Erhöhter Vitamin D Bedarf gilt für Patienten mit

- (lang) andauernden Magen-Darm-Krankheiten wg allg. Resorptionsstörungen

- Schilddrüsenfunktionsstörungen

- Leber- oder Nierenkrankheiten, da entweder zu wenig Vitamin D3 verwertet wird oder die Synthese von Calcidiol und Calcitriol zu gering ist

- Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenüberfunktion)

- nephrotischen Syndrom, da die kranke Niere Vitamin D3 stark ausscheidet , denn sie kann es nicht mehr aus dem Urin zurück filtrieren, wie es normalerweise der Fall ist

- sehr starkem Übergewicht

- Autoimmunerkrankungen

- langandauernde Cortisontherapie



1. Wenn Leber und Nieren sehr schwer geschädigt sind, kann aus Vitamin D3 weder Calcidiol noch Calcitriol hergestellt werden.
Die Patienten sollten Calcitriol (ist verschreibungspflichtig) einnehmen und nicht Vit D3

2. Kalzium, Phosphat, alkalische Phosphatase sind häufig auch bei schweren Vitamin D-Mangel noch lange Zeit im Normalbereich , diese Werte geben also keine Gewissheit

Zitat hinsichtlich Blutbild:

http://www.idexx.de/pdf/de_de/smallanimal/education/client-education/du_barfen_de.pdf

geeignet ist hier das 25-Hydroxycholecalciferol,
im Blut bei einem nutritiven Vitamin D-Mangel erniedrigt !!!!
avatar
Boxermaus
Forumsbetreiberin

Weiblich Anzahl der Beiträge : 18590
Alter : 61
Anmeldedatum : 28.03.08

http://boxermaus.forumieren.de

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten