Mariendistel - Silymarin - Nicht nur bei Lebererkrankungen

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Mariendistel - Silymarin - Nicht nur bei Lebererkrankungen

Beitrag  Boxermaus am Do 17 Apr 2008 - 16:54

Mariendistel
allgemeine lesenwerte Info:


http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/003/00262-Mariendiestel/MZ00262-Mariendistel.html


Mariendistel für den Hund


Copyright (c) Gertrud / Boxermaus
März 2008



Auch beim Hund hilft die Mariendistel und nicht nur bei Lebererkrankungen!!!


Die bemerkenswerten Wirkungsweisen, die
die Leber vor Verfettung
oder
anderen Vergiftungen zu schützen
oder
die geschädigte Leber zu regenerieren,
sind längst wissenschaftlich nachgewiesen worden.

Auch
zur Anregung des Milchflusses bei säugenden Tieren
wird Mariendistel eingesetzt,
ebenso bei
Depressionen (ältere/kranke Hunde),
Gallenblasenentzündung,
Rheuma
und
Neigung zu Verstopfung!!

Hauptverantwortlich für diese Leberschutzwirkung ist das Flavonol Silymarin in der Mariendistel.

Einzige Nebenwirkung:
Bei zu hoher Dosierung kann es zu Durchfall kommen.

Allergien/Kreuzallergien:
Vorischt wenn Beifuß-Allergie vorliegt, es kann zu Reaktionen kommen.


Zur medizinischen Anwendung kommen die reifen Früchte der Heilpflanze Mariendistel und ihre Zubereitungen.
Am wirksamsten sind hochkonzentrierte Trockenextrakte.
Die entscheidendsten und wirksamsten Inhaltsstoffe der Früchte sind das typische Flavonolignane (Silymarien) Flavonoide und fettes Öl.
Im Kraut findet man Flavonoide, Triterpene, Polyine und Phythosterole.

Empfohlene Dosierung für den Hund:

Bei Langzeitanwendungen und oder Kurmäßig
100 mg / 10 kg Körpergewicht 2x / Tag

Bei akuten Fällen (u.a. Lebererkrankungen)
200 mg / 10 kg Körpergewicht 2x / Tag

Wissenschaftliche Angaben aus Vetmed:
20 - 50 mg Wirkstoff / kg KM / TAG



Als Leber-Kur zu empfehlen (auch beim Mensch):
Frühjahr/Herbst ca. 4-6 Wochen


Tee:
Aus Samen und Extrakten werden auch Tees hergestellt, die bei Verdauungs- und Gallenbeschwerden Anwendung finden.
Da der Wirkstoff Silymarin nicht wasserlöslich ist, ist ein Tee bei Lebererkrankungen allerdings unwirksam, bzw. nicht so wirksam.

Teezubereitung:
ca. 2 Teelöffel Früchte mit 1/4 Liter heißem Wasser übergießen, nach 10 Minuten abseihen.
oder
1/2 Teelöffel Kraut mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, nach 10 Minuten abseihen.


Zitat aus folgender Quelle:
linkshier

Das sind die Hauptwirkungen der Mariendistel:

- antitoxisch (=entgiftend) durch Abschirmung der Leberzellen vor Zellgiften
- regenerativ (=erholend) für die Leberzellen
- antioxidativ (= Radikalfänger)
- gallefördernd (und damit die Fettverdauung fördernd) und leicht abführend

Wegen ihrer hohen Wirksamkeit hat das Bundesgesundheitsamt die Mariendistel bei zahlreichen toxischen Leberschäden sowie chronischen Leberentzündungen und Leberzirrhose als offizielle Heilpflanze zur inneren Anwendung anerkannt.

Zu den wichtigsten Anwendungsgebieten zählen:
- akute Leberentzündung z.B. durch Pilz-, Alkohol- und Medikamentenvergiftungen
- chronische Leberentzündung durch Umweltgifte, Langzeiteinnahme von Medikamenten, Alkoholmissbrauch und Viren
- Leberschwäche nach akuten (schweren) Erkrankungen wie z. B. einer schweren Grippe, Verbrennungen und Operationen
- Leberschwäche bei chronischen Erkrankungen wie z. B. Rheuma allgemeine Entgiftung und Leberstärkung

Dagegen wird die Mariendistel
in der Homöopathie
als "Carduus marianus" in niedrigen Potenzen von D 1 bis D 6

- bei Leberentzündungen
- Neigung zu Gallenkoliken
- Hämorrhoiden und Krampfadern innerlich verordnet.

Als besonders hilfreich hat sie sich bei Leberschwäche mit Verstopfung erwiesen.

Weiteres hier:

http://boxermaus.forumieren.de/lebererkrankungen-f21/mariendistel-silymarin-nicht-nur-bei-lebererkrankungen-t109.htm?highlight=silymarin
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