Allergie-Test ja oder nein ? Aussagekräftig ?

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Allergie-Test ja oder nein ? Aussagekräftig ?

Beitrag  Boxermaus am Di 10 Sep 2013 - 15:39

Zitat:
Beim Identifizieren von Umweltallergenen zeigt der Intrakutantest 80-prozentige Trefferquote.
Auch serologische Tests finden Auslöser von Allergien (70 Prozent Trefferquote).
Werden beide Tests durchgeführt, erhöht sich die Trefferquote auf etwa 90 Prozent.


Quelle:
http://www.dogs-magazin.de/gesundheit/allergien-bei-hunden-52471.html
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Re: Allergie-Test ja oder nein ? Aussagekräftig ?

Beitrag  Boxermaus am Fr 18 Jul 2014 - 15:03

http://www.laboklin.de/pdf/de/news/futtermittel_allergietest_hund.pdf

http://www.laboklin.de/pdf/de/news/sb_futtermittelallergietest_0310.pdf.pdf

Zitat aus o.g. Link:

LABOR FÜR KLINISCHE DIAGNOSTIK GMBH & CO.KG

Futtermittel

Beim Hund wird sowohl allergenspe zifisches IgE als auch IgG nachgewiesen, bei der Katze derzeit nur allergenspezifisches IgG.
Der IgE-Test ist in Entwicklung

Der Test weist extrem sicher zirkulierende IgE- und IgG-Antikörper (Hund) und IgG-Antikörper (Katze) nach. Ein negatives Ergebnis ist daher sehr sicher für die Aussage, dass der betreffende Stoff keine Allergie verursacht.

Jegliche positive Reaktion im Test zeigt, dass das Futtermittel problematisch sein könnte.
Das Futtermittel sollte dann nach Möglichkeit nicht mehr gefüttert werden.

Futtermittelbestandteile,bei denen eine Erhöhung des IgE-Spiegels vorliegt,können eine allergische Reaktion vom Soforttyp verursachen. Erhöhte IgG-Titer können Ursache für eine verzögerte Immunantwort sein. In diesem Fall treten die klinischen Symptome erst Stunden nach der Fütterung auf. Bei der Zusammenstellung einer Diät sollte auf jeden Fall auf sämtliche Futterbestandteile verzichtet werden, die mit einer Reaktionsklasse
(RK) > 2 gemessen wurden.


Wenn möglich, sollte das Futter nur mit RK 0 getestete Bestandteile enthalten.Ist das nicht möglich, sollten Bestandteile mit möglichst niedrigen Reaktionsklassen kombiniert werden.

http://www.laboklin.de/de/leistungsspektrum/Allergie/Katze/allergie_katze_Futtermitteltest.htm

http://www.laboklin.de/pdf/de/news/laboklin_aktuell/lab_akt_0206.pdf
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Allergie-Test in der Dickdarmschleimhaut

Beitrag  Boxermaus am Fr 18 Jul 2014 - 15:14

Der Allergie-Test in der Dickdarmschleimhaut dagegen stellte sich als eine recht zuverlässige Methode heraus ,um die krankmachenden Eiweisse zuerkennen ....


http://www.albert-heim-stiftung.ch/downloads/16-06.pdf
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Nutridexx

Beitrag  Boxermaus am Fr 18 Jul 2014 - 15:16

Allergieaufarbeitung bei IDEXX Vet·Med·Labor

bietet IDEXX Vet·Med·Labor seit August 2012 spezifische Allergietests für Hunde und Katzen an, die verlässliche, schnelle und reproduzierbare Ergebnisse liefern.

Der Nutridexx testet auf:

Ente, Huhn, Truthahn, Strauß, Schwein, Rind
Lamm, Hirsch, Kaninchen, Kuhmilch, Ei, Soja
Reis, Weizen, Gerste, Hafer, Mais, Hirse
Kartoffel, Zuckerrübe, Lachs, Thunfisch, Fischmischung

http://www.idexx.de/smallanimal/reference-laboratories/testmenu/innovative-tests/sah-allergie.html
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Futtermittel Allergie Test

Beitrag  Boxermaus am Fr 18 Jul 2014 - 15:18

http://www.tierklinik-birkenfeld.de/de/kat.php?k=32
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NutriScan - Der Speicheltest auf Futtermittelunverträglichkeit - Hunde und Katzen

Beitrag  Boxermaus am Fr 18 Jul 2014 - 15:21

http://www.nutriscan.anidom.eu/

Mit NutriScan® ist es erstmals möglich ganz einfach zu Hause einen zuverlässigen Speicheltest für Hunde und Katzen durchzuführen.
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Re: Allergie-Test ja oder nein ? Aussagekräftig ?

Beitrag  Wegwarte am Fr 18 Jul 2014 - 21:28

Danke für die Infos, Gertrud!  fruehlingsfreude 
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Re: Allergie-Test ja oder nein ? Aussagekräftig ?

Beitrag  Punktejungs am Di 20 Okt 2015 - 15:04

Es gibt einen sehr interessanten Aufsatz über den Unterschied von Allergien und Unverträglicheiten und den dazugehörigen Testmethoden. Dadurch zeigt sich, dass man bei der Betrachtung immer ganzheitlich das Problem Allergien aber auch Unverträglichkeiten betrachten muss!!

NUTRISCAN – Ein neuer Test für die Diagnose der Fut termittelunverträglichkeit und Intoleranz bei Hunden mittels Speichel W. Jean Dodds, DVM Hemopet 11561 Salinaz Avenue Garden Grove, CA 92843, USA www.hemopet.org; www.nutriscan.org schrieb:Es ist schon seit langem bekannt, dass die Ernährung eine Ursache für Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B.
Hautprobleme, bei Hunden, Katzen und Menschen sein kann.

Sofortige Überempfindlichkeit (Soforttyp)
tritt innerhalb von Minuten bis Stunden ein, während eine

verzögerte Überempfindlichkeit (Spättyp)
auch erst nach Stunden oder Tagen auftreten kann.
Da die verzögerte Empfindlichkeit erst bis zu 2 - 72 Stunden nach dem Essen auftritt, kann es schwieriger sein, die Symptome mit den verzehrten Futtermitteln in Verbindung zu bringen.

Man kann jedoch sagen, dass eine klarer Zusammenhang besteht zwischen der verzögerten Empfindlichkeit und der Menge und Häufigkeit der verzehrten Lebensmittel.

Ein bekanntes Beispiel für eine immunologische Futtermittelunverträglichkeit oder Intoleranz ist die Empfindlichkeit auf Weizen oder andere glutenhaltige Lebensmittel, wie Mais, Soja oder Hafer.

Bei dem Irish Setter ist die gluteninduzierte Enteropathie sogar eine vererbbare Erkrankung.

Eine immunologische Reaktion auf glutenhaltige Lebensmitteln verursacht Atrophie der Darmzotten und Entzündungen des Dünndarms, was wiederum  zu Durchfall und Gewichtsverlust führt, da Flüssigkeit, Elektrolyten und  Nährstoffe nur unzureichend aufgenommen werden können.

Auch wenn chronischer Durchfall  das häufigste Symptom dieser Futtermittelempfindlichkeit ist, gab es nur wenige Studien über die Häufigkeit dieser Erkrankung in Tieren, die bei Tierärzten mit chronischem Durchfall oder anderen gängigen gastrointestinalen Symptomen vorstellig wurden. Dies führt häufig entweder zu gar keiner Diagnose oder einer nicht diagnostizierten immunologischen Futtermittelunverträglichkeit oder Intoleranz.

Doch viele Tiere mit Glutenunverträglichkeit  oder einer Überempfindlichkeit/ Unverträglichkeit gegenüber anderen Lebensmitteln leiden nicht an Durchfall oder Gewichtsverlust, sondern auch an anderen Symptomen wie unklaren Bauchschmerzen, Übelkeit, chronischer Müdigkeit, Verstopfung, schlechtem Wachstum und Reife, Eisenmangelanämie, Osteoporose, Anfällen oder anderen neurologische Erkrankungen oder auch erhöhten Leberenzymwerten.
Darüber hinaus können diese Tiere unter anderen Immunerkrankungen leiden, wie der Autoimmunerkrankungen der Haut, Leber, Gelenke, Nieren, Pankreas und Schilddrüse oder einer mikroskopischen Kolitis. Einige Tiere können auch asymptomatisch sein.

Zudem können sich bei diesen Tieren die Darmläsionen noch nicht voll entwickelt haben.
Daher kann die Krankheit bei diesen Tieren mit bekannten Testmethoden, wie z.B. endoskopischen Darmbiopsien oder Blut
bzw. Serum Tests, nicht richtig diagnostiziert werden.

Verzögerte Futtermittelunverträglichkeiten beginnen im Gastrointestinaltrakt (GI-Trakt), wenn die Darmschleimhaut durchlässig wird. Dieses Problem ist als "leaky gut syndrome" oder Darmdysbiose bekannt und bedeutet eine Erhöhung der Durchlässigkeit der Darmschleimhaut für teilweise verdaute Protein Makromoleküle, Mikromoleküle, Antigene und Toxine.
Wenn der Darm nicht gesund ist, ist der Rest des Körpers ebenfalls krank. Der folgende Krankheitsprozess  ist in der Regel chronisch oder intermittierend und betrifft häufig den Darm oder die Haut sowie inneren Organe wie der Leber. Mit einem „undichten Darm“ können große Futtermittelantigene in den Körper aufgenommen werden. Die körpereigenen Abwehrsysteme greifen dann diese Antigene an und das Ergebnis ist die Produktionvon Antikörpern gegen das, was eigentlich harmlose
Futtermittelzutaten sind.

Primäre Lebensmittelallergene sind:
Mais, Weizen, Soja, Rindfleisch, Eier, Milch.

Sekundäre Lebensmittelallergene
sind: Lamm, Kaninchen, Wild, Huhn, Truthahn, Gerste, Hirse, Haferflocken, Lachs, weißen Fisch, Reis, Quinoa, Kartoffeln, Erdnüsse.

Futtermittelunverträglichkeit ist die dritthäufigste allergische Reaktion nach einer Flohbissallergie und einer
Atopie (Inhalationsallergie) und ist für 1-10% aller allergischen Hauterkrankung verantwortlich. Sie imitiert
andere Hauterkrankungen.

Die Futtermittelunverträglichkeit ist nicht auf ein bestimmtes Alter, eine Rasse oder das Geschlecht bezogen.
Die meisten betroffenen Tiere haben die beanstandeten Futtermittel schon für mehr als 2 Jahre gefressen.
Die häufigste Beschwerde ist Juckreiz (Pruritus ) und oft eine Entzündung der äußeren Gehörgänge (Otitis externa).
Sekundäre Hautkrankheiten wie Seborrhoe (verstärkter Talkfluss) und Pyodermie sind auch weit verbreitet.

Futtermittelüberempfindlichkeit (Allergie) - Herkömmliche Tests
Typischerweise beruhen diese Tests auf dem Nachweis von IgE-, IgG-Antikörpern und Immunkomplexen mit Komplement. Diese Tests sind sehr empfindlich aber nicht sehr spezifisch. Zudem werden direkte Reaktionen gemessen.

Der "Goldstandard" für Futtermittelallergietests beim Hund war bisher die Ausschlussdiät sowie der Allergenprovokationstest.
Dafür wird entweder der unansehnliche Hauttest gemacht oder ein Allegiescreening in Serum, welches jedoch sehr unspezifisch ist. Allerdings gibt es nur einen schwachen Zusammenhang zwischen Serum-IgE-und IgG-Antikörper-Tests und einer klinischen Erfahrung bei der Heilung von Krankheiten bei Menschen und Hunden.

Hunde mit atopischen und gastrointestinalen Krankheiten haben erhöhte IgE-und IgG-Antikörper Werte im Serum im Vergleich zu gesunden Hunden, und das Antigen, das die Reaktion verursacht, ist in der Nahrung enthalten sind.

Futtermittelunverträglichkeit / Intoleranz - Neue Tests
Der Speicheltest für die Futtermittelunverträglichkeit unterscheidet sich deutlich von allen anderen Allergen-Tests, welche bei Tieren Anwendung finden. Er ist in hohem Maße reproduzierbar und klinisch relevant. Im Serumtest binden die fraglichen Futtermittelantigene oder -peptide mit allen spezifischen IgA-oder IgG-Antikörper, die im Blut vorliegen, aneinander und bilden dann das Komplement. Im Speicheltest, reagiert das Futtermittelantigen oder -peptid direkt mit dem IgA-oder IgM-Antikörper, die im Speichel des Tieres vorhanden sind.

Bei den neueren Tests kann Speichel, Serum oder Kot in einem ELISA-Test Format oder anderen Immunoassay-Plattformen verwendet werden. Sie identifizieren IgA-oder IgM-Antikörpern gegen Futtermittel im Speichel und IgG, IgA oder Immunkomplexe gegen Futtermittel im Serum. Antikörper gegen Futtermittel erscheinen im Speichel mehrere Monate vor einer möglichen Diagnose einer gastrointestinalen Erkrankung  wie IBD (Inflammatory Bowel Disease) oder dem "Leaky Gut Syndrom". Der  Speicheltest kann somit auch die latente oder präklinische Form von Futtermittelunverträglichkeit erkennen.
IgA, vor allem aber auch IgM, sind die wichtigen Antikörper, die durch immunologische Reaktionen erzeugt werden und zu einer sekretorischen Immunität im Speichel, sowie in anderen Körperflüssigkeiten wie Tränen und Muttermilch führen.

Es hat sich in ernährungswissenschaftlichen Versuchen gezeigt, dass die IgE-Serologie keinen Vorteil bei der Diagnostik bietet, da die Sensitivität bei  14% liegt, die Spezifität bei  87%, der positive Vorhersagewert bei 40% und der negative Vorhersagewert bei 61% liegt. Somit ist dieser Test, der Futtermittelallergietest in Serum, unzureichend für die klinische Diagnos
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http://www.dalmi-vomklarenquell.hunde-homepage.com/

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Re: Allergie-Test ja oder nein ? Aussagekräftig ?

Beitrag  Boxermaus am Mi 21 Okt 2015 - 14:33

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Re: Allergie-Test ja oder nein ? Aussagekräftig ?

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