Jagd auf Privatgrundstücken gegen den Willen der Eigentümer verstößt gegen Menschenrechte

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Jagd auf Privatgrundstücken gegen den Willen der Eigentümer verstößt gegen Menschenrechte

Beitrag  Boxermaus am Mi 11 Jul 2012 - 13:18

Zitat aus http://www.tasso.net/


Jagd auf Privatgrundstücken gegen den Willen der Eigentümer verstößt gegen Menschenrechte


Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) stellt die Jagd auf Privatgrundstücken gegen den Willen der Eigentümer eine Verletzung von Artikel 1 Protokoll Nr. 1 (Schutz des Eigentums) zur Europäischen Menschenrechtskonvention dar.

Grundstückseigentümer, die die Jagd aus ethischen Gründen ablehnen, dürfen nicht verpflichtet werden, die Jagdausübung auf ihrem Land zu dulden.

Das Urteil ist rechtskräftig.

Nach der deutschen Jagdgesetzgebung sind alle Eigentümer von nicht eingefriedeten Grundstücken unter einer Fläche von 75 Hektar hierzu verpflichtet, so auch der Kläger, der im Besitz von zwei einzelnen Grundstücken unter 75 Hektar ist. Der Gerichtshof gelangte jedoch zu der Auffassung,....

„Mit diesem Urteil können sich Grundstücksbesitzer gegen das Töten von Tieren auf ihrem Land zur Wehr setzen“, freut sich Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO über diese Entscheidung.

„Der Gesetzgeber ist nun verpflichtet, die Jagdgesetzgebung umgehend dem Urteil des EGMR anzupassen.



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