Ein Bericht aus einer franz. Tötung..../aus dem franz. übersetzt

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Ein Bericht aus einer franz. Tötung..../aus dem franz. übersetzt

Beitrag  Marry66 am Sa 7 Mai 2011 - 15:23

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V O N - E I N E R - F R A N Z Ö S I S C H E N - T Ö T U N G S S T A T I O N
BRIEF EINES LEITERS EINER "FOURRIERE" (TÖTUNGSSATION IN FRANKREICH)


Ich glaube, dass es wichtig ist, die Öffentlichkeit über den "Alltag" in einer Tötungsstation zu informieren.

Ich arbeite als Leiter einer Tötungsstation. Bitte begleiten Sie mich in die "Fourrière".
Mein Vorschlag:
Hundezüchter und Leute, die Hunde verkaufen, sollten mindestens einen Tag in einer "Fourrière" verbringen müssen.
Beim Anblick der traurigen Augen, die um Hilfe suchen, beginnen Sie vielleicht darüber nachzudenken, ob es richtig ist , Hunde in Mengen zu züchten. Der Welpe, den Sie eben verkauft haben, endet mit grosser Wahrscheinlichkeit in einer Tötungsstation, sobald er nicht mehr der "Wonnepropen " der Familie ist.

90 % der Hunde, die in die Tötungsstation kommen, verlassen diese niemals wieder LEBENDIG!
50 % der Hunde, die ich aufnehmen muss, sind übrigens Rassehunde...

Häufig gehörte Vorwände, um einen Hund abzugeben:
-Wir ziehen um, wir können unseren Hund/unsere Katze nicht mitnehmen. Ist das wahr? Oder ist dies nicht nur ein Vorwand, um sich von Ihrem Hund zu trennen?

-der Hund ist grösser geworden, als wir dachten! Haben Sie sich nicht vorstellen können, wie gross beispielsweise ein Deutscher Schäferhund wird?

-Ich habe nicht genügend Zeit, mich um meinen Hund zu kümmern. Kann das wahr sein? Ich persönlich arbeite 10 oder 12 Stunden und wenn ich nach Hause komme finde ich immer noch Zeit, mich um meine 6 Hunde zu kümmern.

-der Hund verwüstet uns den ganzen Garten - weshalb lassen Sie ihn dort alleine und nehmen ihn nicht ins Haus?

Wenn ein Hund gebracht wird, sagt man mir immer:
es ist nicht schwierig, ein neues Zuhause für ihn zu finden es ist ein guter Hund....

Darf ich Ihnen die Wahrheit sagen?
Ihr Hund hat 72 Stunden Zeit, eine neue Familie zu finden, manchmal auch etwas länger, wenn die Tötungsstation nicht überfüllt und er bei guter Gesundheit ist.

Eingesperrt in eine kleine Box jammert er oft ununterbrochen, er weint um seine Familie, die ihn verlassen, die er verloren hat.
Nur mit viel Glück und wenn genügend Betreuer da sind, darf er seinen Käfig von Zeit zu Zeit verlassen.
Wenn nicht, wird sich niemand lange um ihn kümmern, die einzige tägliche Aufmerksamkeit sind eine Futterschüssel und etwas Wasser.

Grosse und schwarze Hunde oder Molosser sind meistens zum Tode verurteilt, sobald sie in der Fourrière angekommen sind, denn sie haben keine Chance mehr, adoptiert zu werden. Charakter und Verhalten spielen dabei keine Rolle.

Ist die Tötungsstation nicht überfüllt und der Hund gehört einer "gesuchten Rasse" an, ist er zudem sehr liebenswert und freundlich, ist es möglich, dass seine "Hinrichtung" hinausgeschoben wird, jedoch nicht für lange Zeit....

Auch der friedlichste Hund kann in einer solchen Umgebung sein Verhalten ändern, doch beim geringsten Anzeichen von "Aggressivität" wird er sofort euthanasiert.

Hunde die Krankheitssymptome (Zwingerhusten etc) zeigen, werden ebenfalls getöte , da keine finanziellen Mittel
für ihre Behandlung zur Verfügung stehen.

Sprechen wir jetzt über die Euthanasie, den sogenannten "Gnadentod" von Hunden, die bei bester Gesundheit sind?
Eine Schilderung der Realität für alle, die noch nie eine Euthanasie in einer Tötungsstation miterlebt haben:

Der Todeskandidat wird angeleint aus seiner Box geführt.
Die meisten von ihnen glauben, endlich wieder einmal spazierenzugehen zu dürfen, sie sind glücklich und wedeln mit dem Schwanz....
Bis sie im "Todeszimmer" ankommen.
Dann bleiben sie ruckartig stehen, sie scheinen die Nähe des Todes zu fühlen.
Diese Reaktion ist bei allen gleich, ohne Ausnahme...

Einer oder zwei "Veterinärtechniker" versuchen den Todeskandidaten (Hund oder Katze) festzuhalten.
Dann suchen ein Tierarzt oder auch nur ein "Euthanasie-Spezialist" nach der Vene eines Vorderbeines und die bekannte "rosarote
Flüssigkeit" wird injiziert (direkt, ohne vorangehende Anästhesie).

Es bleibt zu hoffen, dass der Hund nicht in Panik gerät, sobald er fühlt, dass er (mehr oder weniger schnell) gelähmt wird, ich habe solche gesehen, die sich schreiend mit den eigenen Pfoten blutig gekratzt haben.
Nicht alle "schlafen" gleich ein, oft werden sie lange Minuten von Muskelkrämpfen durchgeschüttelt...

Nach der Hinrichtung kommen sie in die Gefriertruhe und warten darauf, vom Abdecker als Sondermüll abgeholt zu werden.

Was geschieht dann mit ihnen?
Werden sie verbrannt oder zu Tierfutter verarbeitet?
SIE werden es niemals wissen und stellen sich vielleicht auch gar keine Fragen
Es war ja NUR EIN TIER und SIE können sich jederzeit wieder ein neues kaufen....

Ich hoffe, dass Sie bis zum Schluss alles durchgelesen haben, dass die traurige Wahrheit Sie nachdenklich stimmt und Sie diese Bilder nicht einfach verdrängen können, diese Bilder, die mich nicht mehr loslassen, jeden Tag, wenn ich von meiner Arbeit nach Hause komme.

Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere (Katzen und Hunde) sterben jedes Jahr in den Tötungsanstalten und nur durch Ihre
Aufmerksamkeit könnte man versuchen, dies verhindern.

Ich versuche Alles, um soviele Leben wie möglich zu retten, doch die Tötungsanstalten sind dauernd überfüllt und täglich kommen neue Tiere dazu.

Ich habe eine dringende Bitte:
Züchten Sie keine Hunde und kaufen Sie keine, solange noch soviele in den "Fourrières" sterben.

Die Wahrheit ist schmerzlich , man kann nicht an der Realität vorbeisehen.
Ich hoffe nur, dass wenigstens eine Person nach dem Durchlesen dieses Textes ihre Meinung bezüglich Zucht und im Stich lassen eines Hundes ändert.

Dass jemand zu mir kommt und sagt, ich will einen DIESER Hunde adoptieren.
Dann hat sich die ganze Mühe schon gelohnt.



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Re: Ein Bericht aus einer franz. Tötung..../aus dem franz. übersetzt

Beitrag  Boxermaus am Sa 7 Mai 2011 - 17:15

knutschi daumenhoch

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