Pfotenseminare --> gewaltfreie und wissenschaftlich fundierte Seminarangebote für Hunde

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Pfotenseminare --> gewaltfreie und wissenschaftlich fundierte Seminarangebote für Hunde

Beitrag  Wegwarte am Di 18 Jan 2011 - 12:01

Ihr Lieben,

es gibt eine neue Homepage, die ich richtig klasse finde. Und zwar geht es darum, dass es auf dem Markt sehr viele Hundeseminare gibt mit irgenwelchen - leider auch mit Gewalt arbeitenden - selbsternannten Hundeflüsterern.

Bei Pfotenseminare (http://www.pfotenseminare.de/ ) findet ihr einen Kalender, der Seminare aufzeigt, die nur Referenten zulässt, die in den Veranstaltungen einen gewaltfreien und respektvollen Umgang mit den Hunden vermittelt.


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Re: Pfotenseminare --> gewaltfreie und wissenschaftlich fundierte Seminarangebote für Hunde

Beitrag  Wegwarte am Do 3 Feb 2011 - 10:24

Hallo alle zusammen,

Fazit aus dem Seminar: Es war absolut besuchenswert. Esther hat sehr wichtige Punkte wirklich verständlich rüber gebracht. Dazu gehört z. B. dass Gefühle nicht willentlich beeinflussbar sind. das ist ein besonders wichtiger Satz, da er uns im Alltag hilft unseren Hund zum einen besser zu verstehen und dann auch besser zu helfen. Ist ein Hund voller Angst, kann er in dieser Situation kein "Sitz" machen. Ich kann ihm aber aus der Angst heraushelfen (Berührungen, mit ihm sprechen, Entspannungssignal) und danach ein "Sitz" abfragen.
Ist ein Hund voller Aggression/Wut, dann tobt er. Und er reagiert auf unsere Signale deshalb nicht, weil - vereinfacht geschrieben - der hintere Teil des Gehirns (Hinterhirn) aktiv ist und er seine Gefühle nicht willentlich steuern kann. Also ist es meine Aufgabe dem Hund da rauszuhelfen.
Eine echte Hilfe bei negativen Emotionen ist es, wenn wir positive hinzugeben. Also nicht schreien, rucken, schimpfen oder was weiß ich alles, sondern ruhig mit dem Hund sprechen, loben, Markern, was Gutes zum Essen anbieten usw. Ist der Hund wieder ansprechbar, kann ein Verhalten abgefragt werden.
Werde ich unwirsch, wenn mein Hund Angst hat, wütend ist, dann wird sich seine Gefühlslage nicht verbessern. Möglicherweise machen sich die negativen Emotionen später Luft oder suchen sich ein anderes Ventil.

Der Marker/Clicker ist ein sehr, sehr hilfreiches Mittel im Umgang mit dem Hund. Es kann sich dabei um ein Wort handeln, ein Geräusch (schnalzen) oder eben einen Clicker. Mit dem Marker sage ich dem Hund quasi verlässlich, dass er etwas gut gemacht hat und dafür auf jeden Fall auch belohnt wird. Vorteil: Ich kann auf die Schnelle dem Hund genau rückmelden wo er richtig liegt und kann die Belohnung verzögert einsetzen. Ohne Marker muss die Belohnung sehr schnell kommen, damit der Hund sein Verhalten mit der Belohnung verknüpfen kann.

Weiterer Vorteil eines Markersignals ist es, dass er ein stimmungsaufhellendes Werkzeug ist. Soll heißen, ich kann meinen Vierbeiner damit im Ernstfall aus negativen Emotionen herausholen und wieder ansprechbar machen.

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