Osteosarkom beim Hund

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Osteosarkom beim Hund

Beitrag  Boxermaus am Do 30 Sep 2010 - 11:27

Zitat

Das Osteosarkom, welches durch ein hohe Metastasierungsrate sowie eine starke Invasivität gekennzeichnet ist, ist einer der häufigsten Knochentumore beim Hund
(J. KIRPENSTEIJN, A. MOORE, G. K. OGILVIE; 2006).

Dieser meist mittelalte Hunde betreffende Knochentumor tritt zu 75% im metaphysären Anteil des apendikulären Skeletts auf
(T. WELCH FOSSUM; 2007).

Die Ätiologie des Osteosarkoms ist noch unbekannt, doch werden unterschiedliche Ursachen für dessen Entstehung angenommen (Mikrotrauma, Implantate, Genetik) (www.vsso.org; 2008).

Eine Kombination aus Chirurgie und Chemotherapie hat das Osteosarkom in den letzten Jahren zu einem der am besten therapierbaren Knochentumore gemacht
(A. S. MOORE; 2005)

Das Osteosarkom ist einer der häufigsten (ca. 75-85%) Knochentumoren beim Hund
(WWW.VSSO.ORG; 2008).

Besonders häufig sind großgewachsene Hunde betroffen
(Rottweiler, DSH, Berner Sennenhunde, Doggen etc.) (T. WELCH FOSSUM; 2007, C. J. HENRY; 2007).

Über 1/3 der Hunde wiegen über 40 kg während nur 5% der Hunde ein Körpergewicht von unter 12 kg aufweisen
(J. KIRPENSTEIJN, A. MOORE, G. K. OGILVIE; 2006, CAROLYN J. HENRY;2007).
Männliche, insbesondere männlich kastrierte Tiere, sind in der Regel häufiger betroffen.


Fallpräsentation

Der 8 Jahre alte, männlich kastrierte, Berner Sennenhund-Doggen-Mischling wurde in der Ambulanz der Klinik für Chirurgie, Augen- und Zahnheilkunde der Veterinärmedizinischen Universität Wien (VUW) am 07.01.2008 erstmals vorgestellt.

Der Hund war zuvor bereits 6 Wochen beim Haustierarzt aufgrund einer starken Lahmheit der linken Vordergliedmasse in Behandlung. Dieser hatte aufgrund der klinisch-orthopädischen Untersuchung eine Bänderläsion des Schultergelenks diagnostiziert, welche mittels Carprofen 4mg/kg behandelt wurde.

Da diese Therapie ohne Erfolg blieb und keine Verbesserung der Lahmheit erzielt werden konnte, wurde der Hund an der VUW vorgestellt, um eine zweite Meinung einzuholen.

Die klinische Untersuchung des Hundes war unauffällig.
Bei der orthopädischen Untersuchung fiel eine Lahmheit 3. bis 4. Grades der linken Vorderextremität auf.
Die Streckung und Abduktion des Schultergelenks war hochgradig schmerzhaft, ebenso die ...


Quelle und hier weiter lesen:
http://www.vu-wien.ac.at/chirurgie/common/interns/Fallbericht_Mainzer.pdf

Weitere Links zum Thema:
http://www.tierklinik-hach.de/wissenswertes/osteosarkom-beim-hund.htm

Zitat aus folgender Quelle:
Die Ursachen für die Tumorentstehung sind vielschichtig.
In Frage kommen zum Beispiel krebserzeugende Chemikalien in der Atemluft, in der Nahrung, erhöhte Strahlenbelastung oder genetische Ursachen.

Quelle:
http://www.veti-berichte.de/Berichte/Patho/ObduktionHund/Obduktion45HundOsteosarkom.aspx

edit boxermaus: wenn ich lese ... Nahrung... dann denke ich, nur DIE BESTE ERNÄHRUNG, frisch roh ... von Anfang an bedarfsgrecht....ist gut genug für UNSERE Hunde !!!!



Osteosrkome kommen in verschliedenen Bereichen vor:

http://www.patho.vetmed.uni-muenchen.de/Pathohisto%20Fall%2030.pdf


Umfassende Diagnositik ist ratsam:
Zitat:
Osteosarkome kommen beim Hund wesentlich häufiger vor als bei Menschen.
Der Verdacht wird oft schon durch die typischen klinischen Symptome (Schmerz, Lahmheit, Verdickung im Bereich der Metaphyse langer Röhrenknochen bei großen Hunden) gestellt und radiologisch bestätigt.
Welche weiteren diagnostischen Schritte sind nun anzuraten?

Quelle:
http://www.vetcontact.com/de/art.php?a=1968&t=



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