Schuppen beim Hund

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Schuppen beim Hund

Beitrag  Boxermaus am Mo 27 Sep 2010 - 19:06

(c) copyright

Schuppen kann, soweit ich als Laie weiß, viele Ursachen haben ....


Austrocknung
Stress (Rüden u.a. mit läufige Hündinnen, Erkrankungen, etc.)
Fehlende essentielle Fettsäuren
langer bestehende unausgewogene Ernährung
Darmprobleme die nicht immer "sichtbar" sind => an eine "Darmfloraaufbau-Kur" denken

Stoffwechselstörungen/-erkrankungen
ernährungsbedingt und angeborene Stoffwechselerkrankungen ....
- Diabetes
- Fettstoffwechselstörungen
etc. ev. zu ergoogeln ...
http://www.stoffwechselzentrum-muenchen.de/erkrank.htm


Der Stoffwechsel (=> Metabolismus, verstoffwechseln => matabolisieren) ist ...
die Aufnahme, der Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen im Organismus sowie die Abgabe von Stoffwechselendprodukten an den Organismus.

Biochemischen Vorgänge (wie Atmung, Transportvorgänge, Ernährung) dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz (Baustoffwechsel) sowie der Energiegewinnung (Energiestoffwechsel) etc. und alles das wiederrum der Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen.
Laienhaft würde ich es so erklären, dass der Stoffwechsel ein Oberbegriff ist für, das Ordnen, Sortieren, Umwandeln, Verändern, Ausscheiden etc. von In-und Output ist, um etwas (den lebenden Organismus, der sich stetig verändert, neu aufbaut...) aufrecht zu erhalten. Stoffwechsel hat daher nichts mit einem Austausch zu tun, sondern handelt sich um eine chemische Verändung von Stoffen.
Wichtig für den Stoffwechsel sind Enzyme.
Läuft bei diesem Vorgang (Stoffwechsel) was falsch, warum auch immer, wird das Lebewesen krank ...
.

Wenn der Stoffwechsel also insgesamt durcheinander/nicht ordnungsgemäß funktioniert etc., warum auch immer (Homone, wie auch Schilddrüse, einseitige Ernährung etc.),kann dies u.U.auch als Symptom, zu Schuppen, führen. Hier heißt es dann die Ursache finden.
Schuppen sind also oft Begleiterscheinungen bei Stoffwechselstörungen.

Stoffwechselstörungen/-belastungen können auch durch Schwermetallbelastungen etc. auftreten.

Daher wird durch Entgiftung, Darmflora-Aufbau etc. DER Stoffwechsel (Organismus) gestärkt und unterstützt, daher, meine Meinung, wichtig für Mensch und Haustiere.


Bei Schuppen unterscheidet man:
die auf bestimmte Stellen am Körper beschränkt sind
oder
die über den ganzen Körper verteilt sind
sowie
kleine und trockene Schuppen, wo die Haut trocken ist
oder
fettig Schuppen, wo die Haut auch fettiger, schmieriger ist.


Besteht zu den vermehrten Schuppen noch Juckreiz?
Es gibt auch Schuppenmilben.
Massiver Raubmilbenbefall führt bei Hunden und Katzen zu starker Schuppung und Juckreiz und kann auch auf den Menschen übergreifen.

Hier Fach-Info:
http://www.parasitenfrei.de/28/Parasitenzoo/Milben/Raubmilbe.htm

Oft tritt Juckreiz auf, also sie lassen sich gern vermehrt kraulen etc. ohne sich oft selbst zu kratzen oder kratzen zu wollen, aber wenn man sie anfasst und krault, merkt man wie sie gekrault werden wollen = Juckreiz wird dadurch ausgelöst.

Schuppen können auch
allergische Reaktion sein u.a. auf Umwelteinflüsse => siehe Umweltgifte /Entgiftung...
oder
Störungen im Leberstoffwechsel sowie Hormon- und Drüsenorganstörungen.

Andererseits haben viele im Haus gehaltene Hund oft trockene Haut und oft generell Schuppen ohne "krank" zu sein. Aber zu einem gesunden Stoffwechsel gehört viel Bewegung, Aufenthalt an der frischen Luft. Heizungsluft trocknet aus, ist eher "nicht" artgerecht, hohe Raumtemperaturen im Winter können also Haut und Schleimhäute austrocknen, was wiederum außer zu Schuppen, ebenfalls zu u.a. Erkältungerkrankungen, Entzündungen etc. führen kann => Stoffwechsel in "Unordnung" ?



"künstliche" Nahrungsergänzung wegen Schuppen geben?
Meine Meinung, eher nicht, wenn nicht definitiv ein schwerer Mangel oder schlechte Aufnahme besteht.

Besser, bzw. gesünder und artgerechter, wäre u.a. ausgewogen, vielfältig, und frisch Füttern. Soweit möglich bedarfsgerecht ernähren, denn ein Zuviel an etwas (Protein z.B.) kann wieder ein Mangel an etwas sein, was wiederum den Stoffwechsel (siehe oben) durcheinander/in Unordnung bringen kann, also, soweit möglich zu vermeiden ist. Ferner ausreichend Bewegung, nicht so hohe Raumtemperaturen (Heizung) im Winter, öfters die Wohnräume lüften, Stress etc. (siehe oben) vermeiden.



Fortsetzung, bzw. weitere Ausarbeitung folgt ... nur wann? unkarkeineahnung biggrin
(c) copyright
avatar
Boxermaus
Forumsbetreiberin

Weiblich Anzahl der Beiträge : 18582
Alter : 61
Anmeldedatum : 28.03.08

http://boxermaus.forumieren.de

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten