Projekt "Alte Boxer"

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Projekt "Alte Boxer"

Beitrag  Boxermaus am Mi 14 Jan 2009 - 9:29

Mit Erlaubnis, Kopien aus
http://www.boxerhilfe.de/html/alte_boxer.html



Projekt Alte Boxer

Im Rahmen des Projekts „Alte Boxer“ wird der Übernehmer eines Hundes, der 7 Jahre und älter ist, von der Boxerhilfe bei Krankheit oder Operation mit einem Zuschuss von 100 Euro zu den ersten Tierarztkosten ohne Einkommensprüfung unterstützt.

Für den Fall, dass dem Übernehmer außergewöhnliche Tierarztkosten entstehen, steht die Boxerhilfe mit ihrem regulären Hilfsangebot zur Verfügung.

Kosten für die Grundversorgung wie Entwurmung, Entflohung, Impfungen und Kastrationen (außer bei Not-OP wg. Gebärmutterentzündung) sind dabei ausgeschlossen.

Wenn Sie einen Boxer adoptieren, der älter als 7 Jahre ist, und dafür Tierarztkosten entstehen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

info@boxerhilfe.de
Tel. 06646-918981





Plädoyer für einen alten Hund

Was hat mich dazu bewegt, einen "alten" Hund aufzunehmen?

Ich denke, es war Hexe. Ich habe sie kennengelernt als sie ca 6 Jahre alt war. Sie kam zu mir in Pflege bis sie 11 war und mit jedem Jahr mehr hat mich dieser Hund einfach fasziniert. Bevor ich Hexe kennenlernte, dachte auch ich immer, dass ich mir nicht unbedingt vorstellen könnte, einen alten Hund zu nehmen, vielleicht weil man zusammen nicht mehr so viel Zeit hat? Weil ein alter Hund sich nicht mehr so einleben kann? Weil die Bindung nicht so eng sein könnte wie wenn man ihn von klein auf hat?

Heute weiß ich, dass dies alles nicht so ist, weil ich erlebt habe und es noch immer erlebe, wie es ist, mit alten Hunden zusammen zu leben, auch wenn man sie nicht von Baby auf hat.

Ich denke, dass sich diese Fragen auch viele andere Menschen stellen und deshalb Angst haben vor der Aufnahme eines alten Hundes.

Luni wird ja nun auch immer grauer im Gesicht und an den Pfötchen und ich finde es einfach nur schön, dass ich sie dabei begleiten darf.

Ich kann dass alles nicht so ausdrücken wie ich empfinde, aber eins weiß ich: wenn Leonie mal nicht mehr da ist, wird für mich immer wieder nur (wenn ich mal so weit bin) ein älterer Hund in Frage kommen und mit Sicherheit einer, der ein schlechtes Leben hatte.

Vielleicht denken auch viele Leute " was soll ich mit nem alten Hund, der liegt doch eh nur noch rum und bewegt sich nicht, und krank ist er bestimmt auch - im Alter kommen ja die Wehwehchen."

Meine Erfahrung ist anders. Leonie wird 11 Jahre alt und hat ihre 5 Minuten mindestens 10 mal am Tag, Krankheiten können auch im jungen Alter auftreten.

Klar gibt es viele, die gerne Hundesport betreiben möchten, dann ist es verständlich, dass diese sich keinen alten Fratz ins Haus holen.

Wie können wir den Menschen die alten Hunde "schmackhaft" machen?
Durch gutes Zureden ? mhhhhh

Ich glaube, einige müssen erstmal ein Leben mit solch einem Hund führen, um zu sehen dass ihre Angst entweder gar nicht oder nur teilweise begründet war.

Deshalb denke ich , dass eventuell eine Pflegestelle für einen alten Hund gar nicht so verkehrt ist. Manchmal braucht man halt ein bisschen Zeit um zu erkennen, dass das was man hat, das ist was man wollte.

Heike Reinhardt


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